Kurzmeldung

29 Tonnen Plastikmüll aus dem Pazifik gefischt

In einer mehrwöchigen Testphase hat die Organisation «The Ocean Cleanup» mit seinem System «Jenny» erfolgreich Tonnen von Plastik auf der Meeresoberfläche eingesammelt.

Das Prototyp-System von The Ocean Cleanup.
Das Prototyp-System von The Ocean Cleanup.

«Ich denke, dies ist wirklich ein Erfolg für die Menschheit», erklärte Boyan Slat, Initiator und Leiter von «The Ocean Cleanup», im Oktober 2021. Für ihn sei der erfolgreiche Test der Beweis, dass mit seiner Technologie die Ozeane von Müll gereinigt werden können.

Ende Juli war das überarbeitete System 002 mit dem Spitznamen «Jenny» von Kanadas Westküste zum «Great Pacific Garbage Patch» ausgelaufen. In diesem Strömungswirbel im Pazifik sollen sich nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile sammeln. Der Müllfänger von «The Ocean Cleanup» ist eine 800 Meter lange Netzkonstruktion, die von zwei Schleppern in U-Form langsam durchs Wasser gezogen wird. Der Kunststoffabfall, der sich darin sammelt, wird auf die Schiffe geladen und an Land recycelt.

Langfristig eine ganze Flotte

Nach den Plänen von «The Ocean Cleanup» soll langfristig eine Flotte von zehn Reinigungssystemen mit einer Länge von je 2500 Metern im Einsatz sein. Alle fünf Jahre soll damit die Menge von Müll im Great Pacific Garbage Patch um die Hälfte abgebaut werden.

Der erste Müllfänger war 2018 gestartet. Die Anlage wurde jedoch beschädigt und konnte den Müll nicht wie geplant festhalten. Bei der Entwicklung des Projekts, das von Unternehmen und Universitäten unterstützt wird, gab es viele Fehlschläge. Zudem gibt es Kritik an der Effektivität und der Nachhaltigkeit.

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Text sda
Fotografie Keystone

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